Herzlich willkommen auf der online Präsenz der

Heilpraktiker für Psychotherapie Praxis Apfelbacher

Die Funktion des Ziels war nicht, es zu erreichen. Die Funktion des Ziels war, in Bewegung zu kommen.

Dr. med. Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt, *1945
Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Vielleicht stehen Sie gerade an einem Punkt in Ihrem Leben an dem Veränderungen in Ihrem Umfeld eine Anpassungsleistung von Ihnen erfordern, der Sie sich nicht mehr gewachsen fühlen. Oder Sie spüren, – vermuten schon seit Längerem, dass etwas nicht stimmt, es einfach nicht rund läuft in Ihrem Leben. Sie fühlen sich unwohl wenn Sie gezwungen sind Ihre Komfortzone zu verlassen, weit mehr als es bei Menschen in Ihrem Umfeld den Anschein hat. Sie nehmen sich isoliert und ausgegrenzt wahr und beobachten bei sich, die Ambivalenz dazu gehören zu wollen und gleichzeitig eine große Angst davor, überfordert zu werden: Reicht meine Energie oder lasse ich es einfach?

Und möglicherweise machen sich körperliche Beschwerden bemerkbar, die sich auf eine dauernde Anspannung in Ihrem Körper zurückführen lassen.

Veränderung Jetzt

Sie möchten jetzt etwas verändern, wissen aber nicht wo und wie ansetzen?
Sie haben schon erste Schritte in Richtung Veränderung getan und treten nun auf der Stelle?
Dann kann es Sinn machen sich kompetente Unterstützung hinzuzuziehen, die Sie mit wissenschaftlich fundierten Methoden dabei unterstützt

  • Ihren persönlichen Weg zu finden
  • auf Ihre individuellen Herausforderungen einzugehen
  • Ihren persönlichen Leidensweg achtungsvoll zu würdigen und 
  • die daraus entstandenen Ressourcen hilfreich zu integrieren

Wenn Sie Fragen haben und mit meiner Hilfe in Bewegung kommen möchten, dann rufen Sie mich an und vereinbaren einen Termin.
Ich freue mich Sie kennen zu lernen
Mobil: 0176 76 49 39 59
E-Mail: info@hpp-praxis-apfelbacher.de

Erste Hilfe in Situationen die Sie zu überfordern drohen

Vielleicht ging es Ihnen auch schon mal so?
Da wird jemand zu unrecht für etwas verantwortlich gemacht und statt dass er das zurück weist, ist da nur noch Kraft-, Mut- und Sprachlosigkeit. Da kann jemand den Prüfungsstoff aus dem „FF“, aber in der Prüfung ist der Kopf leer und Magen, Darm und Kreislauf spielen verrückt.
In solchen Situationen verursacht der subjektiv empfundene Stress ein „Abschalten“ der Logikebene und einen Wechsel zur Emotionalität. Wenn Streß und Bedrängnis weiter ansteigen, bewirkt das gar ein Zurückschalten zu den archaischen Notfallprogrammen: Kampf/Flucht/Erstarrung.

Erste Hilfe – Üben Sie zu atmen!
Wenn in Ihnen jetzt Gedanken wie „Zu einfach“ oder „Kann ja gar nicht wirken“ auftauchen, nehmen Sie sie wahr und lassen sie los. Das sind nur Gedanken. Probieren Sie anschließend die Übung aus und wiederholen Sie sie eine Zeit lang täglich. Geben Sie Ihrem Organismus die Chance etwas Neues zu lernen.

Atemübung: Bauchatmung

Setzen Sie sich zum Üben an einen stillen Platz. Wenn Sie können, schließen Sie die Augen, spüren Sie Ihre Füße auf dem Boden, Ihr Gesäß auf dem Stuhl, Ihre Zunge hängt locker im Mund. Nehmen Sie jetzt für einige Augenblicke Ihren Atem wahr. Ohne ihn zu bewerten und ohne ihn verändern zu wollen. Und dann beginnen Sie ganz bewusst, ruhig und gleichmäßig in Ihren Bauch zu atmen. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den leicht geöffneten Mund (Lippenbremse) wieder aus. Wenn Sie die Wirkung noch intensivieren möchten, denken Sie beim Ausatmen „Loslassen“ und erlauben sich ein bisschen Ballast loszulassen. Nach einigen Minuten, lassen Sie Ihren Atem zu seinem natürlichen Atemrhythmus zurückkehren. Öffnen Sie die Augen, stehen Sie langsam auf und bewegen Sie sich etwas.

Sie können die Bauchatmung auch im Stehen, mit offenen Augen in der stressigen Situation durchführen, was sie alltagstauglich macht. Mit ein wenig Übung, wird sich Ihr kluges Unterbewusstes auch in stressigen Situationen daran erinnern was ihm hilft und wird Sie an die Bauchatmung erinnern.

Die Neuroplastizität des Gehirns

und warum Atmen hilft
In Situationen in denen wir, im Nachhinein betrachtet, nicht adäquat reagieren konnten, waren wir vermutlich nicht wir selbst. Ausgelöst durch das Erleben in der Situation, können Verhaltensmuster aufgerufen werden, die uns irgendwann einmal in einer schwierigen Situation vor Schaden bewahrt oder uns geholfen haben. Das könnte beispielsweise das Schweigen des 3-Jährigen gegenüber einer gewalttätigen Bezugsperson sein, was es vor Prügeln bewahrt hat. Dieses Verhalten war also äußerst hilfreich und vielleicht sogar lebensrettend. Wird ein solches Verhaltensmuster aus der Kindheit aufgerufen, sitzt vor dem Chef nicht die erwachsene Person mit all seinen Kompetenzen, sondern das Kleinkind mit 3 Jahren. Kein Wunder, dass es dem Kleinkind nicht gelingen will, den Chef von seiner Kompetenz zu überzeugen oder eine Prüfung zu schreiben.

Ihr Geist lernt durch diese einfache und wirkungsvolle Bauchatemübung ins Hier und Jetzt zurück zu kommen. Sie gelangen vom limbischen (emotionalen) Teil Ihres Gehirns oder Ihrem Hirnstamm (Kampf/Flucht/Erstarrung), zurück in Ihren präfrontalen Cortex (PC = Verstand). Mit Ihrem Verstand wird Ihnen eine realistischere Bewertung der Situation und der Zugriff auf Ihre erwachsenen Kompetenzen möglich. Und weil unser Gehirn neuroplastisch ist, sich also verändert und sich neu vernetzt, werden Sie bemerken wie Sie mit jeder Übung von Mal zu Mal schneller ruhig werden. Sie werden erleben, wie dadurch etwas in Ihnen in Bewegung kommt.

Weitere Informationen zum Gehirnfahrstuhl (von Prof. Dr. Gerald Hüther) können Sie online oder in unserer ersten Therapiesitzung erhalten.

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